Archiv der Kategorie: News

Die Dreigroschenoper – ein Stück mit Musik von Bert Brecht und Kurt Weill

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Die Dreigroschenoper

von Bertolt Brecht mit Musik von Kurt Weill

Eine Produktion des Greith-Hauses mit der Gesangsgruppe Flors und Theater im Kürbis

Premiere: Freitag, 21. November 2014, 20 Uhr
weitere Vorstellungen: Samstag, 22. November, 20 Uhr; Freitag, 28. und Samstag, 29. November, jeweils 20 Uhr; Sonntag, 30. November, 17 Uhr

Denn die einen sind im Dunkeln
Und die andern sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte
Die im Dunkeln sieht man nicht.

— Bertolt Brecht

In Londons Unterwelt herrschen Korrup­tion und Kapitalismus. Herr und Frau Peachum organisieren mit ihrer Firma das lokale Bettlerwesen und schlagen aus dem Elend Kapital. Als ihre Tochter Polly sich heimlich mit dem Verbrecher Mackie Messer verheiratet, sinnen die Peachums mit Hilfe des korrupten Polizeichefs Tiger-Brown auf Rache.
Bertolt Brecht kritisiert in diesem Stück die zweifelhaften Werte einer bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, die in den 1920er-Jahren wie heute in die Wirt­schaftskrise geführt haben.

Infos und Kartenbestellung unter: greith-haus.at

Chor, Solisten mit  Karl Posch - Regie Hans Holzmann - musikalische Leitung

Chor und Solisten 
Karl Posch – Regie
Hans Holzmann – musikalische Leitung

Herbsttour mit der Revue „Comedian Harmonists“

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Sehr erfolgreich verliefen die Auftritte mit unserer Revue „Comedian Harmonists“ im Herbst 2013. Ausverkaufte Häuser (Kammersaal Graz   1 000 Zuseher, Musikschule Deutschlandsberg   250 Zuseher …) und Begeisterung beim Publikum ließen das Singen und Spielen für uns zum wahren Genuss werden.

Hier einige Fotos:

"Kultur an der Grenze" im Licht - Spiele - Haus Aibl. Unsere Revue gemeinsam mit der Präsentation des Bilderzyklus "Energie" von Johanna G. Löffler

„Kultur an der Grenze“ im Licht – Spiele – Haus Aibl. Unsere Revue gemeinsam mit der Präsentation des Bilderzyklus „Energie“ von Johanna G. Löffler

"Cafe Graz" im großen Kammersaal

„Cafe Graz“ im großen Kammersaal

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Konzertsaal der Musikschule Deutschlandsberg

Konzertsaal der Musikschule Deutschlandsberg

 

 

Zugabe mit unseren beiden Pianistinnen Astrid und Johanna

Zugabe mit unseren beiden Pianistinnen Astrid und Johanna

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Comedian Harmonists Revue im Jahr 2013

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Nach vielen erfolgreichen Auftritten mit unserer Revue im vergangen Jahr gibt es auch für 2013 wieder tolle Einladungen. So freuen wir uns zum Beispiel sehr, dass wir für eine so erfolgreiche Hilfsorganisation wie „Schule für Äthiopien“ am 1. Juni in der Steinhalle Lannach singen dürfen. Aber auch allen anderen Veranstaltern danken wir für die Einladungen und freuen uns schon jetzt auf schöne Konzerte.

 

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Auf dem Klavier werden wir 2013 abwechselnd von zwei wunderbaren Begleiterinnen unterstützt:  Johanna Nather (im Bild) und Astrid Maier

Comedian Harmonists – eine musikalische Revue

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Die Geschichte der Comedian Harmonists

Im Dezember 1927 ließ Harry Frommermann in Berlin ein Zeitungsinserat schalten: „Achtung. Selten. Tenor, Bass (Berufssänger, nicht über 25), sehr musikalisch, schönklingende Stimmen, für einzig dastehendes Ensemble … gesucht.“ – Beim Vorsingen der Interessenten, darunter auch Johannes Heesters, qualifizierte sich lediglich der Bass Robert Biberti. In den nächsten Wochen stießen die Tenöre Ari Leschnikoff und Walter Nussbaum und der Pianist Theodor Steiner dazu, und das Quintett nannte sich nun THE MELODY MAKERS – nach dem Vorbild der amerikanischen Vokalgruppe THE REVELERS.

Im Frühjahr 1928 wurde Steiner durch Erwin Bootz ersetzt; zusätzlich wurde Roman Cycowski als Bariton engagiert. Im August 1928 bekam das Sextett einen ersten Vertrag für die Revue „Casanova“ im Großen Schauspielhaus Berlin – unter dem neuen Namen COMEDIAN HARMONISTS, und erste Schallplattenaufnahmen für Odeon und Electrola folgten.

Im März 1929 wurde W. Nußbaum durch Erich Collin ersetzt. Nach ersten Rundfunkauftritten im Oktober 1929 kam es im Jänner 1930 zu ihrem ersten Solo-Abend „Tempo-Variete“ im Leipziger Schauspielhaus. Damit gelang ihnen der endgültige Durchbruch: begeisterte Kritiken, ausverkaufte Vorstellungen, vor allem auf der folgenden Deutschlandtournee. Die Comedian Harmonists waren zur neuen Attraktion geworden. Sie wirkten nun auch in Kinofilmen mit: „Die Drei von der Tankstelle“, „Gassenhauer“, „Bomben auf Monte Carlo“ und „Ihre Hoheit befiehlt“. Im November 1930 hatte die Gruppe schließlich ihren ersten Auslandsauftritt in Amsterdam.

In den Jahren 1931 und 1932 erlebten die Comedian Harmonists die Höhepunkte ihrer Karriere: Konzerte in allen großen Hallen Europas, vor allem zwei Mal in der Berliner Philharmonie, Radioauftritte, unzählige Schallplattenaufnahmen und den Film „Kleiner Mann – was nun?“

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten am 30. Jänner 1933 begannen die Einschränkungen der Auftrittsmöglichkeiten für die sechs Künstler – auf Grund ihrer drei ’nicht-arischen‘ Mitglieder Frommermann, Cycowski und Collin. Schallplattenaufnahmen wurden ihnen noch gestattet, nicht jedoch weitere Engagements in Kinofilmen. Vereinzelt kam es – aus ‚Rassegründen‘ – schon zu Konzertabsagen. Ein Ausweg aus dieser misslichen Lage war eine große Europa-Tournee in die Schweiz, nach Frankreich, Belgien, Holland und Dänemark. Nach Goebbels Erlass vom 5. März 1934, der ‚Nicht-Ariern‘ endgültig alle Auftritte untersagte, gab es die letzten legendären Konzerte der Comedian Harmonists in Deutschland.

Nach einer mehrwöchigen Konzertreise nach Amerika im Sommer 1934 folgte eine Tournee nach Italien – und im Februar 1935 trat die nun weltbekannte Gruppe zum letzten Mal in Norwegen auf. Am 10. März schließlich verließen die drei jüdischen Mitglieder Deutschland: Der Stern der Comedian Harmonists war endgültig verglüht.

Die Lieder und der Musikstil der Comedian Harmonists

„Wochenend und Sonnenschein“, „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Veronika der Lenz ist da“, „Ein Freund, ein guter Freund“ sind nur einige der frech-frivolen Schlager und Tonfilmmeldodien, die mitunter puren Nonsense verbreiten und allesamt in brillante Arrangements verpackt sind. Sie sind erfüllt von rhythmischem Swing und Drive, verblüffen durch ihre virtuosen, manchmal geradezu akrobatischen Singstimmen und Textbehandlung, stoßen mit ihren Klangexperimenten, lautmalerischen Effekten und Instrumentenimmitationen in musikalisches Neuland vor, lassen aber auch immer wieder Anklänge an abendländische Musiktraditionen heraushören.

Die FLORS erarbeiten eine musikalische Revue über die Comedian Harmonists

Auslösender Moment, mich als Leiter der FLORS mit den Liedern und der Lebensgeschichte der Comedian Harmonists auseinanderzusetzen, war der fantastische Film „Comedian Harmonists – eine Legende kehrt zurück“ von Joseph Vilsmaier, den ich vor ungefähr zehn Jahren erstmals gesehen habe. Als mir im Vorjahr durch Zufall ein Band mit Originalarrangements der Comedian Harmonists in die Hände kam, ließ mich die Faszination dieser Arrangements nicht mehr los. Meine Begeisterung übertrug sich auf die Sänger und schnell waren auch ein Textschreiber, ein Regisseur, Schauspieler und Techniker für die Produktion einer musikalischen Revue über die Comedian Harmonists gefunden.

Mitwirkende:

Name Rolle
Veroneg K. Ari Leschnikoff (1.Tenor)
Holzmann H. Erich A. Collin (2. Tenor)
Fenninger F. Harry Frommermann (3. Tenor)
Wechtitsch E. Roman Cycowsky (Bariton)
Strametz B. Bob Robert Biberti (Bass)
Pachler C. Erwin Bootz (Pianist)
Lukas G. Emilie
Weber L. Lotte
Kremser B. Martha
Posch K.-H. Saalordner 1
Manuel B. Saalordner 2
Stanek H., Stanek M.L., Schuller-Hasewend S., Schuller S., Partner von Sibylle., Baumann K., Krainer R., Posch G., Posch J., Posch H., Veroneg G. Claquere
Grinschgl G. & Stanek H. Konzept
Stanek H. Texte
Grinschgl G. Regie
Stopper J. Tontechnik
Faullend J., Orthaber E. Licht
Holzmann T. Video & Grafik

Styria Cantat 2010

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Einen überaus ehrenhaften Auftritt hatten wir FLORS beim Chorfestival für zeitgenössische Chormusik „Styria Cantat“ am 5. Nov. 2010 im G. Ligeti Saal der Musikuniversität Graz. Gemeinsam mit zehn der namhaftesten steirischen Chöre sangen wir dabei zwei Chorwerke von Viktor FORTIN und Klaus LANG. Es war für uns alle ein großes Erlebnis, in solch prominenter Umgebung einmal diese Art von Chormusik interpretieren zu dürfen.
Die Organisatorin Gertrud ZWICKER schrieb uns dazu folgenden Dankesbrief:

Lieber Hans,

vielen Dank für Euren Beitrag zum Gelingen unseres Projekts!
Ihr habt Großartiges geleistet und eine perfekte und überzeugende Darbietung gebracht.
Dein Engagement und deine Erfahrung mit zeitgenössischer Chormusik hat sich bewährt.
Ich bin froh, dass ich Euch überzeugen konnte, mitzumachen.

Euer Auftritt war wirklich professionell, die Interpretation beider Werke grandios.
Vor allem Klaus Langs Werk war eine ausgezeichnete Interpretation; ich hoffe der Komponist hat Euch das auch bestätigt.
Na und der Fortin liegt euch ganz besonders , man spürte dabei auch , dass Ihr Euch damit identifiziert habt. Schade, dass er Euch nicht gehört hat!
.
Ich hoffe, Ihr habt Euch im MUMUTH wohlgefühlt;
Die ORF Aufnahme werdet Ihr noch vor Weihnachten als CD erhalten.

Lieben Gruß an alle Deine engagierten SängerInnen und alles Gute für Euer weiteres Chorwirken.

Gertrud Zwicker

 

Ausschnitte der ORF-Aufnahme des Konzerts:

 

40 Jahre Flors

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Die Gesangsgruppe FLORS feiert Geburtstag! Im Jahr 2009 ist es vierzig Jahre her, seit sie Franz Vesonig gründete und – es sind auch schon wieder dreißig Jahre, in denen Hans Holzmann diesem Ensemble als Chorleiter den musikalischen Stempel aufdrückt.

Aus Anlass des 40 jährigen Geburtstagsfestes gestalten die FLORS am Sonntag, 25. 10. und 9 Uhr in der Pfarrkirche Eibiswald eine Festmesse mit der „Misa Criolla“, einer südamerikanische Messe von Ariel Ramirez.

 

Gruppenfoto Misa Crille

Carl Orff: Carmina Burana

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Gemeinsam mit den Chören Arkadia Arnfels, FeldKirchenChors, Kinderchor der MHS, sowie Gesangssolisten, zwei Pianisten und großem Schlagwerk gab es drei Aufführungen:

Eibiswald (22.3., 19.30 Uhr, Grenzlandsaal)
Arnfels (28.3., 19.30 Uhr, Grenzlandsaalhalle)
Graz (29.3., 19.30 Uhr, Raiffeisenhof)

 

A Ceremony of Carols – Benjamin Britten

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Der Frauenchor der FLORS (25 Damen im Alter von 16 bis 60 Jahren) brachten am 23. 12. 2007 dieses grandiose Werk des berühmtesten englischen Komponisten des 20. Jahrhunderts zur Aufführung. Benjamin Britten komponierte diese 12 Lieder nach dem Vorbild altenglischer Weihnachtslieder für dreistimmigen Knabenchor und Soloharfe. Bei diesem Adventkonzert, dessen Reinerlös der baulichen Erneuerung der Pfarrkirche Eibiswald zugute kommt, wurde die Harfe virtuos von Frau Gutrun HARTNER aus Wien gespielt.